| Persönliche Daten |
| Name: | Dolby |
| Ethnie: | Warforged |
| Typus: | Barbarian |
| Erfahrung: | zunehmend |
| Geburt: | 18. Lharvion 986 |
| Konstellation: | Garyx (Chaos & Zerstörung) |
| Drachenmal: | keines |
| Hersteller: | Haus Cannith, Niederlassung Cyres |
| Im Dienste: | Lady Celáthien Adanantar |
| EoL: | 2008 |
Dolby gehört zu den grösseren Mitgliedern der zahlreichen Familie der Warforged. Das einst wohl silbrig schimmernde Mithril, welches den überwiegenden Teil des Körpers bedeckt, weisst nun eine blau-schwarze Färbung auf. Zugleich kann sogar ein ungeübtes Auge ein grosses, kompliziertes Muster erkennen, das einem Dragonmark zu gleichen scheint. Wie jedoch jedermann weiss, sind Drachenmale bei Kriegsgeschmiedeten nicht möglich oder etwa doch?
Meist bekleidet durch einen schwarzledernen Lendenschurz und einem breiten von Nieten besetzte Ledergürtel wird von einer schildförmigen Schnalle zusammengehalten, auf welcher das Wappen der Familie Adanantar zu erkennen ist. Auf seinem Rücken trägt es zwei meisterlich gearbeitete Waffen: einen Composit Shortbow wie auch einen schweren Krummschwert, nebst einem animierten Stahlschild.
Erschaffen wurde Dolby in der Schöpfungschmiede des Hauptquartiers des Hauses Cannith zu Eston in Anwesenheit seines zukünftigen Herrns, dem elfischen Magister Antalis Adanantar.
Auch wenn man einen frisch erschaffenen Warforged mit einem augenblicklich erwachsen gewordenen Menschen vergleichen kann, so fehlt beiden jedoch noch immer notwendiges Wissen und Können um sich in der Welt zurecht zu finden. Was nichts anderes heisst, dass auch Kriegsgeschmiedete erst eine Ausbildung absolvieren müssen, bevor man sie vernünftig einsetzen kann.
Die Pläne von Magister Adanantar für Dolby sahen sowohl eine Ausbildung im Personenschutz wie auch in der Schreibkunst vor. Daraus sollte der perfekte Privatsekretär werden, welcher je in seinen Diensten stand. Es gelang ihm sogar, einen der besten Kämpen des Hauses Phiarlan, für welches er tätig war, zu überzeugen, einem Kriegsgeschmiedeten das Handwerk des Kampfes beizubringen (und nicht wie üblich, einfach so aufs Schlachtfeld zu schicken). Den Part der Schreibkunst übernahm er gleich selbst, da er einige der meistgesprochenen Sprachen Khorvaire selbst beherrschte.
Nach mehreren Jahren war es schliesslich so weit, der einst ungelenk wirkende Warforged bewegte sich im Kampf beinahe so geschmeidig wie sein elfischer Waffenmeister, welcher zu Beginn nicht sonderlich davon angetan war, einen mechanischen Schüler zu haben. Auch Magister Adanantar war mit den Ergebnissen seines ungewohnten Studikus zu frieden, so beherrschte Dolby nun mehrere Sprachen in Wort und Schrift. Nun standen dem zweiten Teil der Pläne des elfischen Magisters nichts mehr im Wege.
Die nächsten Jahre war der Warforged zusammen mit seinem elfischen Meister in ganz Khorvaire unterwegs. Dabei zahlte sich die ungewohnte Ausbildung des Kriegsgeschmiedeten mehr als nur einmal für den Magister aus. Verschiedene tödliche Angriffe auf Adanantar gingen dank der Begleitung Dolbys glimpflich aus. Durch die positiven Erfahrungen kam der Magister zum Schluss, dass er ihn auch als zuverlässigen Boten zwischen den einzelnen Niederlassungen des Hauses Phiarlan einsetzen kann. Viele solcher Botengänge folgten und wurden sozusagen das tägliche Brot des silbernen Warforged.
Dann kam der Tag des magischen „Big Bang“, dem Tag an welchem aus dem wunderschönen Cyre das Mournland werden sollte. An besagtem Datum befand sich Dolby gerade auf der Abreise aus Metrol, der Hauptstadt Cyres und des Hauptsitzes des Hauses Phiarlan, mit einer kodierten Nachricht in einem seiner kristallinen Transportspeicher. Als die arkane Schockwelle über Metrol hinwegfegte erloschen auch die Lebenserhaltungskristalle in ihm und Dunkelheit umgab den magisch erschaffenen Geist…
Vier Jahre später: Durchstöbert eine junge Elfe die Überreste des Viertels von Metrol, in welchem sich das Haupthaus von Phiarlan befunden hat. Bei ihrer Suche im nun ständig herrschenden Dämmerlicht lässt der Strahl ihrer Lampe in einem Schuttkegel etwas silbern aufblitzen. Ihre Neugier ist geweckt und so beginnt sie den Gegenstand aus dem Schutt zu befreien, schliesslich liegt er vor ihr: Ein mithrilfarbener Warforged bekleidet mit einem Gurt, dessen Schnalle das Wappen der Familie Adanantar zeigt und einem schwarzen Kapuzenmantel sowie die Überreste eines valenarischen Reitpferdes.
Der Schutt hat den metallenen Körper offenbar nicht ernsthaft beschädigen können und auch die kristallenen Augen zeigen keine sichtbaren Schäden und nicht einen Funken magischer Aktivität. Doch wie soll eine zartgebaute Elfe einen solch schweren Brocken alleine und ohne Hilfe aus dem Mournland bringen?
Das einfachste wäre natürlich, ihn mittels Magie zu reparieren, bloss könnte das sehr gefährlich werden. Tat sie doch bis vor wenigen Tagen die Warnungen anderer Magiekundiger als Hirngespinste ab, dass sich im Mournland die eigene Magie gegen einen selbst richten kann. Ein simpler Lichtzauber, der ihr erlauben sollte, die Inschriften einer intakten Fassade zu lesen, entartete völlig. Sie konnte ihre Augen gerade noch rechtzeitig vor der gleissenden Lichtexplosion schützen, zu der dieser harmlose Zaubertrick mutierte.
Sie konnte die Sache drehen und wenden wie sie wollte, ohne Einsatz von Magie würde sie diesen Schatz in Form eines Warforged wohl nicht aus den Mournlands schaffen können. So nahm sie denn all ihren Mut zusammen und wirkte den ihr bekannten Reparaturzauber, welchen sie auch nur aus purer Langeweile einmal gelernt hatte. Am Ende hatte sich der silberne Mithrilkörper blau-schwarz verfärbt und ein seltsames wie auch komplexes Muster gebildet. Der Funken magischen Lebens in den Augen, auf welchen sie gehofft hatte, blieb jedoch aus.
Plötzlich vernahm sie aus ihrem Rücken ein leises Kratzen und Geschnüffle, als sie sich umdrehte erblickte sie eine zum Sprung ansetzende, völlig entartete Grosskatze. Vor Panik erstarrt, starrte sie auf den weit geöffneten Rachen mit seinen rasiermesserscharfen Zähnen, welcher rasend schnell auf sie zukommt. Abrupt wird der Rachen durch eine dunkle Gestalt aus der Bahn geworfen, wild fauchend kommen die Grosskatze und ihr Gegner auf dem Boden auf. Der Kampf wirbelt Staub auf, dennoch ist er kurz und heftig und endet mit dem Geräusch eines gebrochenen Genicks. Aus dem sich legenden Staub schälen sich die Umrisse des aufgefundenen Warforged, dessen Augen tiefrot leuchten.
Einige Wochen später: Besteigen in Flamekeep Lady Celáthien Adanantar und der Warforged Dolby ein Schiff, dass sie zu einem weiteren Gebiet für die magischen Forschungen der jungen Elfe bringen soll. Die vergangenen Tage waren für beide nicht einfach, wie erklärt man einem magischen Konstrukt, dass seit seinem Blackout vier Jahre vergangen sind und sich die ihm bekannte Welt massiv geändert hat. Wie geht ein Warforged damit um, dass sein Meister nicht mehr ist und die arkane Schockwelle wohl einige Gedächtniskristalle stärker in Mitleidenschaft gezogen hat als ihm lieb ist.
Schliesslich kam das lebende Konstrukt zum Schluss, die Stelle des verschiedenen Magisters Antalis Adanantars mit seiner Verwandten, Lady Celáthien Adanantars neu zu besetzen und sich um sie und ihren Schutz zu kümmern.
* Falchion +4
* Composit Shortbow +3, mighty +1
* animated Steelshield +1, „sun protect me“
* Staff of Fire, warforged version
* Ring of protection +2
* Ring of remove fear
* Scarabäus (Golembann iron)
* Ionenstein, pink (Constitution +2)
* Blood of Khadun (potion: str+8, con+8)
* Bloodstone (Heilung mittels Blutmagie)
* sowie diverse andere Potions, die der Gruppe nützlich sein könnten.
Relikte haben den Vorteil, dass sie wissen, dass ihre Zeit bereits vorbei ist.